Am 24. Februar findet in Freiburg ein Bürgerentscheid zur Frage statt, ob das Dietenbach-Gelände unbebaut bleiben oder ob ein neuer Stadtteil mit ca. 6000 Wohnungen entstehen soll. Es spricht viel für den neuen Stadtteil, allerdings wäre es auch erstrebenswert, die knappen Ackerflächen zu erhalten.

Es ist völlig richtig: Die immer weitere Ausbreitung von Städten auf Kosten von Land, das Nahrungsgrundlage für zahlreiche Menschen sein könnte, ist fatal. Wer dem entgegentreten will, sollte sich allerdings nicht gegen den Stadtteil Dietenbach stellen, sondern gegen den Kapitalismus als Grundlage dieser Landnahme. Und wer diese Entwicklung kritisiert, sollte nicht, wie die Freiburger Dietenbach-GegnerInnen, das Privateigentum verteidigen, sondern für die Abschaffung eines überbordenden Privateigentums kämpfen. [ganzen Kommentar lesen]

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