Über 3000 Polizisten aus BaWü, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Niedersachsen und Bayern setzten mit zum Teil massiver Gewalt einen Aufmarsch von knapp 300 Nazis in Karlsruhe-Durlach durch. Die Bilanz: Rund 100 verletzte Antifaschist*innen. Für die Faschisten war der Aufmarsch eine Enttäuschung, konnten sie letztes Jahr in Dortmund doch noch rund 1000 Kameraden mobilisieren. An den Gegenprotesten beteiligten sich zwischen 2000 und 3000 Menschen, davon rund 700 aktionsorientiere Antifaschist*innen, welche immer wieder versuchten die Anreise der Nazis zu unterbinden und/oder die Aufmarschroute zu blockieren.
Das Fazit des Antifa-Bündnisses: „Festzuhalten bleibt, dass es immer schwieriger wird die faschistischen Aufmärsche im Südwesten real einzuschränken oder zu verhindern. Dennoch sind die unzähligen Polizisten mit schwerem Gerät und Getier ein Ergebnis des antifaschistischen Widerstands in den vergangenen Jahren. Fakt ist: Naziaufmärsche müssen in Baden-Württemberg, trotz militärischer Überlegenheit, brutal durchgeprügelt werden.“

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