Die Freiburger Stadtbau (FSB) wird auch in Zukunft ihren sozialen Auftrag ignorieren. Bei ihrer Bilanzpressekonferenz veröffentlichte die Geschäftsführung um Ralf Klausmann ihre Pläne bis 2025. Rund 3000 neue Wohnungen will die FSB bauen, davon rund 1/3 Eigentumswohnungen. Berechnet man aber mit ein, dass auch 1000 Mietwohnungen abgerissen werden sollen, dann bleibt beim real neu geschaffenen Wohnraum lediglich ein Verhältnis von 50 % Miet- zu 50 % Eigentumswohnungen.

Da beim neuen Mietwohnungsbau noch mindestens 15 Prozent der Wohnungen keine soziale Mietpreisbindung aufweisen werden, wird deutlich, dass selbst die städtische Tochter FSB die Entscheidung des Gemeinderats, zukünftig 50 Prozent sozialen Wohnungsbau bei neuen Bauten zu schaffen, unter dem Strich dreist ignorieren kann.

Den vollständigen Kommentar gibt es >hier<

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