Eine Veranstaltung des AK Krise & Kritik an der Universität Freiburg, KG 1, Raum 1023, 17.11.2014, 20.00 Uhr.

Zum einen: ohne die Zwieschlächtigkeit in den Interessen des türkischen Regimes, der Muslimbrüder, des Assad-Regimes, des khomeinistischen Irans und der klerikalen Despotien am arabischen Golf sowie des Lavierens der US-Amerikaner und Europäer wäre es nie zu dem exorbitanten Landgewinn des „Islamischen Staates“ gekommen. Zum anderen: Die Pseudofront zwischen diesen Mimen allein als Verschwörung zu charakterisieren, verdunkelt, dass der „Islamische Staat“ weniger das Produkt anderer Interessen ist als das eines Racketisierungsprozesses, dem viel mehr mit den Kategorien Krise und Ideologie nachzugehen wäre.

Der Vortrag von Danyal, Autor des Blogs Cosmoproletarian Solidarity, wird sich zweierlei annehmen: den islamistischen Rollback, beginnend mit der schiitischen Variante des Islamischen Staates: dem Iran Khomeinis, als faschistische Krisenreaktion und die widersprüchlichen Interessen der Beteiligten skizzieren, ohne jene zu übergehen, die sich gegen die islamistische Aggression selbstorganisiert verteidigen.

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