Auch im Juli läuft die staatliche Abschiebemaschine wie geschmiert: Am 6. Juli wurden 45 Menschen gegen ihren Willen in den Kosovo abgeschoben – davon 14 Roma. Am 10. Juli dann erneut 17 Personen nach Albanien. Am 26. Juli wurden 28 Menschen nach Serbien und Mazedonien abgeschoben – fast alle Roma und die Mehrheit direkt aus den Landeserstaufnahmeeinrichtungen. Am 20. Juli protestierten in Freiburg rund 80 Menschen mit einem Lichterlauf gegen die anhaltende Abschiebepolitik. Zuvor fand eine Vorführung des Films „Deportation Class“ und eine Podiumsdiskussion zum Thema im Cinemaxx statt. Das Freiburger Friedensforum setzt sich derweil für Navid Farzad einen afghanische Flüchtling welcher von einer „freiwilligen Rückreise“ bedroht ist ein. Navid hat in Afghanistan als Wachmann für westliche Einrichtungen gearbeitet und wird deshalb von den Taliban mit dem Tod bedroht. Für die deutschen Behörden kein legitimer Fluchtgrund…

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