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Veranstaltungsreihe „Arbeit?!“
Mittwoch, 17. März 2010

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Arbeit. Leistungsdruck. Konkurrenz. Ausbeutung.

Themen, mit denen die meisten Menschen bewusst und unbewusst tagtäglich konfrontiert werden. Der Zwang der Lohnarbeit ist allgegenwärtig und eine Alternative scheint nicht wirklich in Sicht. Von klein auf erfolgt eine Sozialisation in die kapitalistische Gesellschaft, bereits in der Schule werden wir für eine bestmögliche Verwertbarkeit auf dem späteren Arbeitsmarkt vorbereitet und selektiert. Überall heißt es, Arbeit sei die Basis für ein erfülltes Leben und somit unumgänglich. Ein Blick auf die Arbeitsmarktentwicklungen verdeutlicht jedoch: die Arbeit wird endlich knapp!

Mit der dreimonatigen Veranstaltungsreihe „Arbeit?!“, organisiert von libertären Gruppen im Südwesten, wollen wir dem Begriff der Lohnarbeit nachgehen und gleichzeitig mögliche Alternativansätze für ein Leben frei von jeglichen Zwängen und Herrschaft vorstellen.

Lohnarbeit?! | Vortrag von Rudolf Mühland (Düsseldorf)

Mittwoch, 31. März | 20 Uhr | Strandcafé im Grethergelände, Adlerstraße 12

Leiharbeit | Vortrag der FAU Freiburg

Sonntag, 18. April | 19 Uhr | Fabrik, Habsburgerstr. 9

3...2...1...Uns! | Infoveranstaltung zur antikapitalistischen Kampagne & Demo in Frankfurt/M

Mittwoch, 28. April | 20 Uhr | Kommando Rhino, Vauban-Allee M1

„Staat.Nation.Arbeit.Scheiße.“ | Demo für das Ende von Lohnarbeit und Kapitalismus

Freitag, 30. April | 19 Uhr | Galluswarte, Frankfurt/M

Beitragen statt Tauschen | Workshop von Christian Siefkes (Berlin)

Mittwoch, 12. Mai | 20 Uhr | KTS, Basler Straße 103

Die 5-Stunden-Woche | Vortrag von Oliver (FAU Stuttgart)

Samstag, 15. Mai | 20 Uhr | KTS, Basler Str. 103

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Plätze.Häuser.Alles.
Dienstag, 16. März 2010

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besetzen, kollektivieren, selbst verwalten

Frei.
Freiräume sind für uns Orte, die mit dem vermeintlich normalen gesellschaftlichen Leben brechen. Herrschaftsformen sollen abgebaut, herrschende Normen und Wertvorstellungen hinterfragt werden. Die Ökonomie soll die Autonomie der Menschen steigern und nicht den Profit. Die kollektive Struktur soll der Vereinsamung und Privatisierung von Bedürfnissen entgegenwirken. Selbstentfaltung und Experimente sollen Platz haben. Der Entwicklung kritischer Kommunikation wird Raum gegeben. Sexistische, rassistische und andere Diskrimierungsformen sollen offen gelegt, reflektiert und bekämpft werden, wodurch ein Schutzraum entstehen soll. Ein Freiraum soll nicht nur eine Nische sein, sondern soll Auswirkungen auf die Gesellschaft entfalten. Er bietet Infrastruktur für eine Politik, die herrschende Verhältnisse in Frage stellt und Möglichkeiten aufzeigt, diese zu überwinden.

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Gegen Krieg und Militär...*
Samstag, 23. Januar 2010

Die Freiburger Bildungsstreik-Demonstration am 23. Januar 2010 richtete sich gegen die Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und der Bundeswehr. Wir unterstützen das Anliegen dieser Demonstration und möchten die Gelegenheit nutzen, um außerdem auf die fortschreitende Militarisierung der Gesellschaft hinzuweisen.

Dass die Bundeswehr immer mehr auf „zivil-militärische Zusammenarbeit“ setzt, hat Gründe und diesen wollen wir im Folgenden nachgehen. Uns ist es wichtig, Kritik nicht nur an einzelnen Entwicklungen zu üben, sondern einen Kontext herzustellen, der diese einzelnen Entwicklungen besser verstehen lässt. Dafür werden wir zunächst den Blick auf aktuelle Tendenzen in der Weltpolitik richten und im Anschluss daran Europa und die BRD im Speziellen betrachten.

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Was ist eigentlich Anarchismus?
Montag, 30. November 2009
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[Anarchismus]: ist eine politische Ideenlehre und Philosophie, die Herrschaft von Menschen über Menschen und jede Art von Hierarchie als Form der Unterdrückung von individueller und kollektiver Freiheit ablehnt. (de.wikipedia.org)

Diese kurze Definition umfasst grob die Idee, die sich hinter dem vieldiskutierten Begriff der Anarchie verbirgt. Jedoch wurde und wird die Idee des Anarchismus von Menschen ständig verändert, getragen und weiterentwickelt. Deswegen können wir nicht von einer allumfassenden Theorie sprechen, da es die unterschiedlichsten theoretischen und praktischen Ansätze und Strömungen gibt, welche weltweit zu beobachten sind.

Mit diesem Text wollen wir aufzeigen, was wir wollen und wie wir uns eine gesellschaftliche Ordnung ohne das Prinzip der Herrschaft vorstellen. Dabei ist dieser Text als Anreiz gedacht und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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